Donnerstag, 6. Januar 2011

Wenn Träume fliegen lernen

"Wenn Träume fliegen lernen" lädt ein auf eine magische Reise: Einerseits in das London des frühen 20. Jahrhunderts mit seinen Aristokraten, Ballonkleidern, Hüten und Pferdekutschen - andererseits in die zauberhafte Welt der Fantasie.


Ein junger Dramatiker lernt im Park eine Familie kennen und nach und nach öffnet er den vier kleinen Jungen und ihrer jung verwitweten Mutter das Tor zu einer schöneren und bunteren Welt. Gemeinsam begeben sie sich auf Entdeckungsreise in die unendliche Welt der Fantasie und Vorstellungskraft und bald wird klar: Der Theaterautor James hat in der Familie nicht nur eine sprudelnde Inspirationsquelle sondern auch das Zuhause seines Herzens gefunden. 


Die Nebenfiguren (so die Mutter der jungen Witwe sowie die Frau des Theaterautors) erweisen sich leider erst recht zum Ende des Stücks als nicht so schwarz-weiß wie vermutet. Die längste Zeit des Films nehmen sie eher klischehafte Rollen ein. Dies ist jedoch der einzige Punkt, den ich an dem Film zu bemängeln habe.


Alles in allem handelt es sich um einen wunderschönen Film, den es sich unbedingt lohnt, anzusehen. Er ist für diejenigen unter uns, die sich einen Teil ihrer Kindhaftigkeit im Herzen bewahrt haben, und die eins nicht verlernt haben: Das Wunder und die Kunst, zu träumen.

1 Kommentar:

  1. Mhm, mach den Eindruck, als hättest du den Film wirklich "ganz" und vor allem aufmerksam angesehn ;)
    Trotz seiner im ersten Moment vielleicht nicht allzu spannend wirkenden Thematik, irgendwie doch sehr unterhaltsam und vor allem sehr gefühlvoll. Besonders das Ende bleibt sicher jedem in Erinnerung, der sich auch nur etwas auf den Film einlässt.
    Ein dickes Plus übrigens für das erste Bild in deinem Blog übrigens :D

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